Wir brauchen eine umweltgebildete Gesellschaft, um die politisch vielfach geforderten und rechtlich festgelegten Ziele auch wirklich umsetzen zu können.
Der politische Wille zum Erhalt der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und ihrer Lebensräume und damit auch ihres genetischen Potenzials ist da. 1992 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Agenda 21 als Grundlage zur nachhaltigen Entwicklung und die Konvention zur Biologischen Vielfalt. Im Mai 2008 fand die 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt in Bonn statt. In Deutschland gibt es das Bundesnaturschutzgesetz, die Naturschutzgesetze der Länder und Aktionsprogramme wie etwa den Umweltplan, die Nachhaltigkeitsstrategie und den Aktionsplan Biodiversität des Landes Baden-Württemberg. Doch dies allein genügt nicht. Kinder brauchen als Entscheidungsträger von morgen mehr Naturkontakte. Das bringt Bewegung mit sich, fördert die Gesundheit und schärft die Sinne.