Was man nicht kennt, vermisst man auch nicht, für deren Erhalt wird man sich nur schwerlich engagieren und einsetzen! Oder: Wer die Nachtigall nie gehört hat, wird ihren Gesang nicht vermissen.
Landschaft und Natur sind heute mehr und mehr grüne Kulisse für Freizeitbeschäftigung ohne Heimatbezug und Bodenhaftung. Selbst ererbtes Eigentum in der Kulturlandschaft – etwa eine Streuobstwiese – steigert bei der jüngeren Generation kaum die Aktivitäten für diesen Lebensraum wie etwa Baumpflege, Wiesenmahd oder Nutzung der ohne Herbizid- und Pestizideinsatz gereiften Früchte. Aktive Auseinandersetzung mit den heimischen Landschaften findet kaum mehr statt. Dies ist jedoch elementare Voraussetzung für den Wissenserwerb und die notwendige Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.
Deshalb ist es äußerst wichtig, bereits den kleinen Kindern Zugang zur Natur und Naturerlebnisse zu ermöglichen.
Mit der Bildungsoffensive "KiNa – Kindergarten und Nachhaltigkeit" der Umweltakademie sollen deshalb bereits im vorschulischen Bereich Kinder auf Zusammenhänge zwischen Artenvielfalt, Gesundheit, regionaler und umweltverträglicher Landwirtschaft und eigenem Lebensstil aufmerksam gemacht werden.